Mein Streichholz

Eine Flamme entsteht

es brennt

nun ist es zu spät.

Eine Weile schau ich zu

der Wind weht; die Flamme flackert

doch nun ist Ruh.

Ich lass es fallen

es bildet sich ein Kreis

es wird sich in mir einkrallen

Ich weiß genau was das heißt

Siehst du wie ich schreie?

Ganz laut schreie

Ist es Freude?

Ist es Hass?

Ist es Verzweiflung?

Einige Jahre meines Lebens brennen....

 

Allein


Ich sitze in einen dunklen Raum
und habe einen fürchterlichen Traum.
Meine Augen füllen sich mit Tränen,
die sich nach Licht sehnen.
Ich bin so allein,
ich möchte es nicht länger sein.
Ein Licht am Horizont,
dass wünscht ich mir.
Und das ich nichtlänger sein müsst, hier.
Ich gehe in meine Ecke zurück
und hoffe endlich auf ein bisschen Glück.
Mein Herz immer schneller schlägt,
weil sich Trauer um mich regt.

 

Denk nach


Wenn ein Herz zerbricht,
hört man es nicht
Fließen leise Tränen,
tut es keiner sehen.
Muss jemand Schmerzen ertragen,
tut keiner danach fragen.
Empfindet man nur Traurigkeit,
versteht kein anderer dieses Leid

Wenn man diese Leere empfindet
und noch Schmerz verbindet,
hilft gar nichts mehr,
denn dann
 ist alles nur noch schwer.


 

Gedanke

Der Mond am Himmelszelt,

dass ist meine Welt.

Die Einsamkeit,

hoch in mir scheint.

Ich geb´mich ihr hin,

damit ich alleine bin.

Und ich in meinen Gedanken versinken kann,

dass ist für mich wie ein Pan.

Stunde um Stunde sitz ich dann da,

für mich ist immer noch nix klar.

Warum tue ich es denn eigentlich?

Das frag bich mich.

Aber auch darauf gibt es keine Antwort.

Oder doch vielleicht Selbstmord?

Soweit will ich jetzt noch nicht gehen,

tu mir einfach weiter den Mond anseh´n.

 

Der Clown

Der Clown in der Manege,

redet oft viel Käse.

Er macht die Leute froh,

dass ist auch richtig so.

Doch was ist dann,

wenn er nicht mehr kann?

Wo sind dan alle Man?

Ist jemand da?

Versteht jemand die Sachen wirklich klar?

Kann ihn einer gerade drehen?

Er sieht nur keinen Aussweg mehr,

dabei wünscht er es sich so sehr.

Ruhe in Frieden, kleiner Clown.

Du bleibst immer in meinen Traum.

 

 

Sehnsucht

 

Meine Sehnsucht nach dem Tode wird immer stärker,

ich fühle mich wie in einen Kärker.

Ich sterbe für meine Liebe,

dem Rock´n´Roll & seine Diebe.

Ich fühle seine Hand mit Herz und Verstand.

Meine Seele hält´s hier nicht mehr aus,

ich will nur noch raus.

Baue mir meine eigene Welt

und jeder stirbt, der sich mir in den Weg stellt.

Tod will ich sein,

oh bitte hole mich endlich zu dir rein.

 

Ihr behauptet mich zu kennen...

Ihr behauptet mich zu kennen,
und wagt es euch
meine Freunde zu nennen,
doch in Wahrheit
wisst ihr nichts ueber mich,
eure Vermutungen sind lächerlich.
Das einzige was ihr seht,
ist mein Schatten,
und selbst an dem
nagen schon die Ratten.
Ich trage meine Maske,
jetzt und immefort,
solange ich lebe
an diesem kalten Ort.
Denn ihr wuerdet niemals verstehen,
warum ich will,
dass alle Menschen gehen.
Ihr habt es nicht verdient
meine Träume zu leben,
Euch werde ich niemals
meine Liebe geben,
Ihr wollt mich verändern?
Versucht es doch,
und ihr werdet versinken
in einem dunklen Loch.
Zu spät werdet ihr
das Verhängnis der Menschheit erkennen,
und mehr als nur Mauern
werden euch von der Sonne trennen.
Ihr bekommt mein innerstes nicht zu sehen,
glaubt mir,
vorher wird die gesamte Menschheit
untergehen...